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Das Umstellformat

Andreas Breitenstein, NZZ,
Grossmutter starb allein
“Zärtlichkeit und Schmerz: Melitta Breznik scheut in ihrer Prosa nicht die starken Gefühle, doch vor der Falle der Sentimentalität bewahren sie die Gabe kühler Beobachtung, das Talent zur Introspektion sowie eine Sprache, die Lakonik mit Eleganz und Genauigkeit verbindet.”

Peter Demetz: FAZ,
Zauberworte hinter Panzerglas
“……in einen vielstimmigen Roman, den sie womöglich wider Willen geschreiben hat. Sie nennt ihn immer noch eine Erzählung, aber er wiegt, schmal ist nicht dünn, hunderte von Seiten anderer mühelos auf.”

Susanne Schaber, Presse,
Worüber man nicht spricht
“Schon in früheren Büchern… hat sie sich ins Innere des medizinischen Apparats hineingeschreiben, das Räderwerk beobachtet und Menschen seziert, feinen Blicks und ohne sentimentale Regungen, ohne Zitate und Effekte… Das Umstellformat wird zur Metapher, die Privates und Politisches zusammenspannt.”

Barbara Basting, Tages-Anzeiger,
Leben und Sterben mit deutschem Gruss
“Gefühlsduselei weicht sie ebensosicher aus, wie der Versuchung, Schicksale auf simple Deutungen herunterzubrechen…..Melitta Brezniks Buch stimmt auch deswegen nachdenklich, weil es in literarischer Verdichtung die Allmacht der Medizin in unserer Gesellschaft darstellt.”